Grabow - Kirche Maria Magdalena

Vorderansicht Kapelle Graow
Vorderansicht Kapelle Graow
Vorderansicht Kapelle Graow
Seit 1943 wurde in Grabow sonntags katholischer Gottesdienst gefeiert, und zwar in dem evangelischen Konfirmandensaal. Die Zahl der Katholiken war durch die Evakuierung vor allem aus dem Rheinland angestiegen. 1945/46 kamen nochmals viele Katholiken aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten nach Grabow und in die umliegenden Orte. Jetzt  durfte der sonntägliche Gottesdienst  mit bis zu 250 Katholiken in der evangelischen Kirche gefeiert werden.

Innenansicht Kapelle Grabow
Innenansicht Kapelle Grabow
Innenansicht Kapelle Grabow
Nach langwierigen Verhandlungen und einem direkten Schreiben der katholischen Gemeinde Grabow an den damaligen Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, konnte schließlich  1958 ein verfallener Pferdestall mit kleinem Grundstück gekauft werden. Durch ausschließliche Eigenleistungen von Gemeindegliedern erfolgte daraus der Umbau zu einer eigenen Kapelle, die dann am 28. Oktober 1959 durch Weihbischof Dr. Bernhard Schräder eingeweiht wurde. Patronin ist die Hl. Maria Magdalena.

Von 1972 bis 1982 war Grabow eigene Seelsorgestelle, deren Leiter Pfarrer Horst Hanusch war.

Seit dem 1. Januar 1983 wurde Grabow zusammen mit Dambeck (bis 1972 ebenfalls eigene Seelsorgestelle) wieder in die Pfarrei "St. Helena / St. Andreas" Ludwigslust zurückgeführt.

  • Anschrift: Berliner Straße 4, 19300 Grabow